Für das Wildental ist Mitwirkung nicht nur während der Bauphase von Bedeutung – sie ist ein zentrales Element über den gesamten Lebenszyklus des Projekts hinweg und prägt auch den späteren Betrieb. Bereits heute bestehen vielfältige Möglichkeiten zur Mitgestaltung, etwa in unseren wöchentlichen Jours Fixes, Teambildungstagen, Abendgesprächen oder gemeinschaftlichen Ausflügen. Ziel ist es, wertvolle Impulse für den aktuellen Ausführungsprozess aufzunehmen und die Grundlage für eine möglichst umfassende Selbstverwaltung im Betrieb zu schaffen. So werden zukünftige Bewohner:innen aktiv in die Gestaltung des gemeinschaftlichen Alltags eingebunden.
Im Rahmen dieses Selbstverwaltungsmodells sollen sich die Bewohnenden in sogenannten Betriebsgruppen (Vergesellschaftung) später selbst organisieren und unterschiedliche Aufgaben übernehmen – von der Pflege der Gemeinschaftsflächen bis hin zur Koordination betrieblicher Themen. Auf diese Weise entsteht eine lebendige und nachhaltige Gemeinschaft, in der Verantwortung gemeinsam getragen wird.
Die Grundstruktur der Organisation sowie deren Zuständigkeiten sind bereits konzeptionell angelegt. Ihre konkrete Ausgestaltung erfolgt jedoch gemeinsam mit den zukünftigen Bewohner:innen. Dieser partizipative Prozess beginnt bereits vor dem Einzug und wird fortlaufend weiterentwickelt.
Wir möchten ein Zuhause schaffen, in dem sich alle Bewohnenden wohl und eingebunden fühlen und von den Synergien nachbarschaftlicher Unterstützung und Kooperation profitieren.

Vielseitig wie die Lebensgeschichten deiner Nachbarinnen und Nachbarn sind auch ihre Ressourcen. Im Wildental kannst du deine Qualitäten einbringen und von den Ressourcen anderer profitieren.
Reparierst du z.B. gerne Velos, drückst dich aber vor der Steuererklärung? Kein Problem. Sprich mal mit Tanja, die hat einen platten Reifen - und war bis zu ihrer Pensionierung Buchhalterin. Oder du hast ein Vorstellungsgespräch und suchst jemand, der für zwei Stunden zu deiner Tochter schaut? Martin kocht mit seinen Kindern gerade für den Mittagstisch. Da kann deine Tochter gleich mithelfen. Du fährst heute Nachmittag zum Gartencenter? Ruth und Bruno brauchen Salatsetzlinge für den Gemüsegarten.







Agnes, 38, lebte mit ihrem Sohn bis vor Kurzem in der Stadt. Als sie zum ersten Mal im Wildental war, wusste sie gleich, dass dies ein Ort ist, an dem Kinder glücklich aufwachsen können. Heute repariert sie das Velo ihres Nachbars, die gerade ihre Steuererklärung ausfüllt.
Lienne, 8, Primarschülerin, geht in Augst zur Schule. Vom Wildental aus sind das nur ein paar Minuten zu Fuss - oder mit dem Trottinett. Lienne liebt es hier. Wenn sie am Brunnen steht und zuschaut, wie das klare Wasser plätschert, vergisst sie manchmal die Zeit. Und im Sommer, wenn es so richtig heiss ist, kriegt man sie und die anderen Kinder gar nicht mehr aus dem Brunnen raus.
Irma (48), Miguel (29), Maria (81), Jeanne (20, Irmas Tochter), Mathias (81), Mirko (29) und Laura (64). Würden sie nicht im Wildental leben – sie hätten sich kaum kennengelernt. Für Mirko und Laura ist es auch nicht selbstverständlich, dass sie heute ein eigenständiges Leben führen. Mirko leidet an einer starken Sehschwäche, Laura musste nach einem Schlaganfall wieder laufen und sprechen lernen. Das spielt heute aber keine Rolle, denn heute feiern wir Lauras 64. Geburtstag mit einer üppig dekorierten Schokoladentorte.
Hector, 72, pensionierter Operationsassistent, hat vor allem Zeit. Die nutzt er, um am Abend auf der Veranda philosophische Bücher zu lesen. Seine Leidenschaft ist aber gesunde, nachhaltige Ernährung. Er lädt regelmässig seine Nachbarschaft ein, um mit ihm die Gemüseernte aus dem Garten in schmackhafte Smoothies zu verarbeiten.
Elina (11) und Vito (5), sind Geschwister und wohnen mit ihren Eltern hier. Ihre Mutter hat einen hohen Posten beim Kanton und ist oft unterwegs. Ihr Vater ist seit zwei Jahren Hausmann und passionierter Hobby-Pizzaiolo. Das hat sich natürlich herumgesprochen. Und so gibt es neuerdings am Mittwochabend Pizzaplausch für alle - frisch zubereitet im selbst gebauten Pizzaofen hinter dem Geräteschuppen.
Hätte Véronique (51), Sozialarbeiterin, in der Römerzeit gelebt, würden ihre Keramikkunstwerke heute in Museen bestaunt. Stattdessen zieren ihre Werke, die sie in der Werkstatt getöpfert, die Gemeinschaftsküche im Wildental. Daneben unterstützen sie und ihr Partner, ebenfalls Sozialarbeiter, einmal im Monat die älteren Nachbarinnen und Nachbar und stellen sicher, dass die AHV korrekt ausbezahlt wurde.
Peter (48), hat keine eigenen Kinder. Er und seine Frau haben darum zwei Pflegekinder bei sich aufgenommen. Die sind mittlerweile alt genug, um im Garten mitzuhelfen. Da, wo Peter mit seiner Familie früher lebte, gab es auch einen Garten. Hier im Wildental haben er und die anderen Gärtnerinnen und Gärtner aber viel mehr Gestaltungsmöglichkeiten und können ihr Wissen und ihr Herzblut im Permakulturgarten voll einbringen. Dreckige Fingernägel inklusive.
Für das Wildental ist Mitwirkung nicht nur während der Bauphase von Bedeutung – sie ist ein zentrales Element über den gesamten Lebenszyklus des Projekts hinweg und prägt auch den späteren Betrieb. Bereits heute bestehen vielfältige Möglichkeiten zur Mitgestaltung, etwa in unseren wöchentlichen Jours Fixes, Teambildungstagen, Abendgesprächen oder gemeinschaftlichen Ausflügen. Ziel ist es, wertvolle Impulse für den aktuellen Ausführungsprozess aufzunehmen und die Grundlage für eine möglichst umfassende Selbstverwaltung im Betrieb zu schaffen. So werden zukünftige Bewohner:innen aktiv in die Gestaltung des gemeinschaftlichen Alltags eingebunden.
Im Rahmen dieses Selbstverwaltungsmodells sollen sich die Bewohnenden in sogenannten Betriebsgruppen (Vergesellschaftung) später selbst organisieren und unterschiedliche Aufgaben übernehmen – von der Pflege der Gemeinschaftsflächen bis hin zur Koordination betrieblicher Themen. Auf diese Weise entsteht eine lebendige und nachhaltige Gemeinschaft, in der Verantwortung gemeinsam getragen wird.
Die Grundstruktur der Organisation sowie deren Zuständigkeiten sind bereits konzeptionell angelegt. Ihre konkrete Ausgestaltung erfolgt jedoch gemeinsam mit den zukünftigen Bewohner:innen. Dieser partizipative Prozess beginnt bereits vor dem Einzug und wird fortlaufend weiterentwickelt.
Wir möchten ein Zuhause schaffen, in dem sich alle Bewohnenden wohl und eingebunden fühlen und von den Synergien nachbarschaftlicher Unterstützung und Kooperation profitieren.

Vielseitig wie die Lebensgeschichten deiner Nachbarinnen und Nachbarn sind auch ihre Ressourcen. Im Wildental kannst du deine Qualitäten einbringen und von den Ressourcen anderer profitieren.
Reparierst du z.B. gerne Velos, drückst dich aber vor der Steuererklärung? Kein Problem. Sprich mal mit Tanja, die hat einen platten Reifen - und war bis zu ihrer Pensionierung Buchhalterin. Oder du hast ein Vorstellungsgespräch und suchst jemand, der für zwei Stunden zu deiner Tochter schaut? Martin kocht mit seinen Kindern gerade für den Mittagstisch. Da kann deine Tochter gleich mithelfen. Du fährst heute Nachmittag zum Gartencenter? Ruth und Bruno brauchen Salatsetzlinge für den Gemüsegarten.







Agnes, 38, lebte mit ihrem Sohn bis vor Kurzem in der Stadt. Als sie zum ersten Mal im Wildental war, wusste sie gleich, dass dies ein Ort ist, an dem Kinder glücklich aufwachsen können. Heute repariert sie das Velo ihres Nachbars, die gerade ihre Steuererklärung ausfüllt.
Lienne, 8, Primarschülerin, geht in Augst zur Schule. Vom Wildental aus sind das nur ein paar Minuten zu Fuss - oder mit dem Trottinett. Lienne liebt es hier. Wenn sie am Brunnen steht und zuschaut, wie das klare Wasser plätschert, vergisst sie manchmal die Zeit. Und im Sommer, wenn es so richtig heiss ist, kriegt man sie und die anderen Kinder gar nicht mehr aus dem Brunnen raus.
Irma (48), Miguel (29), Maria (81), Jeanne (20, Irmas Tochter), Mathias (81), Mirko (29) und Laura (64). Würden sie nicht im Wildental leben – sie hätten sich kaum kennengelernt. Für Mirko und Laura ist es auch nicht selbstverständlich, dass sie heute ein eigenständiges Leben führen. Mirko leidet an einer starken Sehschwäche, Laura musste nach einem Schlaganfall wieder laufen und sprechen lernen. Das spielt heute aber keine Rolle, denn heute feiern wir Lauras 64. Geburtstag mit einer üppig dekorierten Schokoladentorte.
Hector, 72, pensionierter Operationsassistent, hat vor allem Zeit. Die nutzt er, um am Abend auf der Veranda philosophische Bücher zu lesen. Seine Leidenschaft ist aber gesunde, nachhaltige Ernährung. Er lädt regelmässig seine Nachbarschaft ein, um mit ihm die Gemüseernte aus dem Garten in schmackhafte Smoothies zu verarbeiten.
Elina (11) und Vito (5), sind Geschwister und wohnen mit ihren Eltern hier. Ihre Mutter hat einen hohen Posten beim Kanton und ist oft unterwegs. Ihr Vater ist seit zwei Jahren Hausmann und passionierter Hobby-Pizzaiolo. Das hat sich natürlich herumgesprochen. Und so gibt es neuerdings am Mittwochabend Pizzaplausch für alle - frisch zubereitet im selbst gebauten Pizzaofen hinter dem Geräteschuppen.
Hätte Véronique (51), Sozialarbeiterin, in der Römerzeit gelebt, würden ihre Keramikkunstwerke heute in Museen bestaunt. Stattdessen zieren ihre Werke, die sie in der Werkstatt getöpfert, die Gemeinschaftsküche im Wildental. Daneben unterstützen sie und ihr Partner, ebenfalls Sozialarbeiter, einmal im Monat die älteren Nachbarinnen und Nachbar und stellen sicher, dass die AHV korrekt ausbezahlt wurde.
Peter (48), hat keine eigenen Kinder. Er und seine Frau haben darum zwei Pflegekinder bei sich aufgenommen. Die sind mittlerweile alt genug, um im Garten mitzuhelfen. Da, wo Peter mit seiner Familie früher lebte, gab es auch einen Garten. Hier im Wildental haben er und die anderen Gärtnerinnen und Gärtner aber viel mehr Gestaltungsmöglichkeiten und können ihr Wissen und ihr Herzblut im Permakulturgarten voll einbringen. Dreckige Fingernägel inklusive.
Wohngenossenschaft TerraNea im Wildental Augst
c/o Thomas Meier, Sichelenstrasse 9, CH-4302 Augst BL